Benjamin Schatz lässt „The Köln Concert“ neu erklingen
Ein Abend voller Improvisation, Tiefe und musikalischer Freiheit
Mit seiner Interpretation von Keith Jarretts legendärem „The Köln Concert“ widmet sich der Pianist Benjamin Schatz einem Meilenstein der Jazzgeschichte. Jarretts Konzert vom 24. Januar 1975 in der Kölner Oper gilt bis heute als eine der bedeutendsten Solo-Klavieraufnahmen überhaupt.
Schatz nähert sich dem Werk dabei nicht als bloße Kopie des Originals, sondern als lebendiger musikalischer Prozess. Nach intensiver Vorbereitung bringt er die improvisatorische Idee und die emotionale Kraft des historischen Konzerts auf die Bühne. Dabei treffen lyrische Ruhe, rhythmische Energie und spontane musikalische Entwicklungen aufeinander.
Das Ergebnis ist eine persönliche Hommage an Keith Jarrett und zugleich eine eigenständige Auseinandersetzung mit einem Werk, das seit fünf Jahrzehnten Generationen von Zuhörerinnen und Zuhörern fasziniert. Benjamin Schatz zeigt, dass die Magie des „Köln Concerts“ auch heute nichts von ihrer unmittelbaren Wirkung verloren hat.
Ein Konzertabend, der zum Zuhören, Eintauchen und Staunen einlädt – ganz im Geist jener musikalischen Freiheit, die „The Köln Concert“ zu einer Legende gemacht hat.
Am Ende gab es Standing Ovations und ein restlos begeistertes Publikum. Wir sagen Danke an Benjamin, der mit seiner sympathischen und offenen Art dieses besondere Konzert in unserem Kulturspeicher gespielt hat.